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Worauf es bei einem Werkzeugwagen ankommt

Worauf es bei einem Werkzeugwagen ankommt

Vom Werkzeugkoffer über Werkzeugwand bis hin zum Werkstattwagen – es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Du Deine kleinen und großen Schätze ordentlich und sicher aufbewahrst. Für ambitionierter Heimwerker oder Profi-Schrauber macht ein Werkzeugwagen flexibles Arbeiten in der Werkstatt einfacher.

Viele Heimwerker und Fachmänner möchten an ihrem Arbeitsplatz nicht mehr auf einen Werkzeugwagen verzichten. Er hat reichlich Platz für jede Menge Werkzeug – und das auch noch geordnet und übersichtlich. Außerdem kannst Du ihn in jede beliebige Ecke schieben. Im heutigen Artikel erfährst Du alles rund ums Thema Werkzeugwagen. Wir gehen zum Beispiel darauf ein, welche Funktionen wir empfehlen, für wen sich ein bestückter oder unbestückter Werkzeugwagen lohnt, und ab wann ein Werkzeugwagen grundsätzlich sinnvoll ist.

Was ist ein Werkzeugwagen und was bringt er Dir?

Der Heimwerker-Traum auf Rädern – ein Werkzeugwagen ist ein mobiles Aufbewahrungssystem mit Rollen. In ihm bewahrst Du Deine Handwerkzeuge an einem einzigen Ort auf, ohne an einen festen Platz gebunden zu sein, wie es beispielsweise bei einer Werkzeugwand der Fall ist. Das heißt: egal, in welcher Ecke Deiner Werkstatt die nächste Schraubarbeit ansteht, mit einem Werkzeugwagen schiebst Du einfach Dein gesamtes Werkzeug dort hin und werkelst drauf los. Jeder weiß, dass gutes Werkzeug auch etwas wiegt. Wenn sich dann einiges anhäuft, musst Du beim Tragen hin und wieder auch mal Deine Muckis spielen lassen. Damit Du Dein Werkzeug nicht immer von A nach B schleppen musst, ist der Werkzeugwagen eine bequeme und einfache Transportmöglichkeit. Außerdem hast Du so direkt alles am Arbeitsplatz und brauchst nicht mehr hin und her laufen, falls Du etwas vergisst.

Neben der Flexibilität bringt ein Werkstattwagen auch Ordnung ins Werkzeug-Chaos, so dass Du effektiver arbeiten kannst: Jedes Werkzeug hat durch den großzügigen Stauraum seinen Platz und Du musst nicht lange danach suchen. Durch die bessere Übersicht kannst Du in der Regel auch schneller arbeiten. Der Werkzeugwagen punktet bei vielen Hobbyschraubern und Fachmännern durch die übersichtliche Lagerung, den einfachen Transport und den schnellen Zugriff auf das Werkzeug.

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Empfehlenswerte Funktionen von Werkzeugwagen

Schubladensystem und Sicherheit

Du kannst Dich bei den meisten Werkzeugwagen zwischen drei, fünf oder sieben Schubladen entscheiden. Je nachdem, wie viel Werkzeug Du hast oder brauchst, solltest Du Dich für eine entsprechende Größe entscheiden. Ein Schubladensystem mit Trennblechen garantiert Dir einen übersichtlichen Blick auf Deine Werkzeuge. Mittlerweile gibt es sogar besondere Ordnungssysteme mit Softschaum-Einlagen. Dadurch hat jedes Werkzeug seinen festen Platz, so dass Dir sofort ins Auge springt, wenn etwas fehlt. Auf diese Weise verlegst Du zukünftig kein Werkzeug mehr. Besonders sinnvoll ist ein System, bei dem Du immer nur eine Schublade nach der anderen öffnen kannst. Das verhindert, dass mehrere Schubladen gleichzeitig offen stehen und der Werkstattwagen nach vorne umkippt. Außerdem sollten geschlossene Schubladen leicht blockieren, um beim Transport nicht einfach aufzuspringen. Wenn Du zusätzlich darauf achtest, dass Du den Werkstattwagen auch abschließen kannst, schützt Du Dich nicht nur vor Diebstahl, sondern machst das ganze Ding auch noch kindersicher.

Weitere Befestigungsflächen

An Rück- und Seitenwänden kannst Du mit Haken und Haltern nützliche Gegenstände hängen. Das kann zum Beispiel eine Papierrolle oder ein Papierkorb sein. Aber natürlich auch viele weitere Sachen, von denen Dein Heimwerkerherz träumt.

Rollen und Bremsen

Wenn Du Deinen Werkstattwagen problemlos über unebene Flächen schieben möchtest, solltest Du am besten ein Modell mit großen Rädern aus Gummi nehmen. Sie lassen sich am einfachsten Rollen und Lenken. So kannst Du Deinen Werkstattwagen wie am Schnürchen durch die Gegend schieben. Rollen, die direkt unter dem Werkstattwagen sind, gehen beim Anecken an Wände oder Gegenstände nicht so schnell kaputt, garantieren Dir aber nicht so eine große Standsicherheit wie außenstehende Rollen. Außerdem leisten Dir Bremsen an den Rädern besonders bei abschüssigen Untergründen gute Dienste. Sie verhindern, dass der Werkstattwagen wegrollt und im schlimmsten Fall etwas beschädigt.

Stoß-Schutz gegen Kratzer und Macken

Vor allem, wenn Du viel an Fahrzeugen schraubst, ist ein Stoß-Schutz am Werkstattwagen eigentlich ein Muss. Denn falls Du mit den Gedanken schon beim nächsten Arbeitsschritt sein solltest und den Werkstattwagen aus Versehen gegen Dein Auto oder etwas anderes schiebst, brauchst Du Dir keine Sorgen über Kratzer und Beulen zu machen. Mit einem Stoß-Schutz beugst Du solchen Missgeschicken effektiv vor, schonst Deine Nerven und Deinen Geldbeutel. 😉

Leerer oder gefüllter Werkzeugwagen?

Ob ein bereits bestückter oder ein unbestückter Werkzeugwagen besser ist, können wir Dir gar nicht so pauschal sagen. Es kommt immer ganz darauf an, was Du möchtest und wie viel Werkzeug Du schon in petto hast. Hast Du nicht viel oder veraltetes Werkzeug, lohnt sich ein bestückter Werkzeugwagen wahrscheinlich für Dich. So hast Du schnell und einfach Werkzeug auf einen Schlag parat. Wenn Du bereits einiges an qualitativ hochwertigem Werkzeug und vollständige Sets zu Hause hast, ist ein leerer Werkzeugwagen für Dich in der Regel die bessere Wahl.

Grundsätzlich solltest Du Dir die Frage stellen, was Du schon an Werkzeug hast und welche Arbeiten Du angehen möchtest. Tendenziell sind nämlich viele Werkstattwagen mit Werkzeug für Arbeiten am Auto ausgerichtet. Bist Du also eher der Hobbyschrauber, leidenschaftlicher Holzarbeiter oder interessierst Du Dich doch für etwas ganz anderes? Dann achte beim Kauf eines bestückten Werkzeugwagens ganz besonders darauf, ob der Inhalt zu Deinem Vorhaben passt. Schreibe Dir gegebenenfalls eine Checkliste und vergleiche die Angebote von verschiedenen Herstellern.

Oft ist in bestückten Werkstattwagen nur eine Grundausstattung an Werkzeug, spezielles Werkzeug ist meistens nicht enthalten. Du kannst einen bestückten Werkstattwagen aber natürlich auch mit Deinem eigenen Werkzeug ergänzen. Durch den großzügigen Stauraum findest Du bestimmt noch ein Plätzchen für Dein Spezialwerkzeug. Wenn Du Dir einen leeren Werkstattwagen kaufst, hast Du den Vorteil, dass Du ihn ganz individuell an Deine Bedürfnisse anpassen kannst und Du über den kompletten Inhalt selbst entscheidest. Daher hast Du ausreichend Platz für spezielleres Werkzeug. Bei der Wahl für einen leeren oder befüllten Werkstattwagen frage Dich am besten, wie viel Werkzeug Du bereits hast, was Du noch brauchst und wie viel Spezialwerkzeug Du benutzt.

Preisspanne

Wie viel Du für einen guten Werkstattwagen zahlst, hängt grundsätzlich von zwei Faktoren ab: Erstens von Deinem Anwendungsgebiet, also, ob es Heimwerker- oder Profiqualität sein soll. Und zweitens von der Ausstattung, also, ob Du einen leeren oder einen bestückten Werkstattwagen haben möchtest.

Privater Heimwerker-Einsatz

Für den privaten Gebrauch in der Hobbywerkstatt brauchst Du keine Unmenge an Geld ausgeben. Natürlich solltest Du schon auf eine gewisse Qualität achten, aber ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis findest Du bereits im mittleren Preissegment. Gutes Blech und ausreichend große Räder sind zum Beispiel wichtig. In der Regel bekommst Du Einstiegsmodelle ohne Werkzeug bereits ab 300 Euro. Je nach Größe und Hersteller kann das Ganze aber auch schon mal um die 600 Euro oder mehr kosten. Für bestückte Werkzeugwagen mit qualitativ hochwertigem Werkzeug zahlst Du im Durchschnitt zwischen 900 und 1000 Euro.

Gewerblicher Profi-Einsatz

Bei Fachmännern im gewerblichen Bereich liegt der Fokus auf dem Besten vom Besten. Für die Langlebigkeit und Funktionalität der Werkzeuge schwören Profis auf hohe Qualität, sowohl beim Werkzeug an sich als auch beim Werkzeugwagen. Daher beginnen die Preise für einen leeren Werkstattwagen im Profi-Bereich bei 4o0 Euro. Das ist dann meistens aber auch das kleinste Modell. Für größere (leere) Wagen schwankt der Preis zwischen 800 und 2000 Euro. Je nach Hersteller und Ausstattung blättern Profis für bestückte Werkstattwagen mit Qualitätswerkzeug in der Regel zwischen 2000 und 5000 Euro auf den Tisch. Und wer es drauf anlegt, kann natürlich auch noch mehr ausgeben.

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Ist ein Werkzeugwagen sinnvoll für Dich?

Stellst Du Dir jetzt die Frage, ob Du wirklich einen Werkzeugwagen brauchst? Das liegt ganz an Dir, Deinen Vorstellungen und was Du zukünftig noch alles anpacken möchtest. Heimwerker-Muffel, die nur die wichtigsten Reparaturen im Haushalt in die Hand nehmen möchten, sind mit einem Werkzeugkoffer wahrscheinlich besser bedient.

Bist Du ein leidenschaftlicher Hobbyschrauber, kann die Sache schon ganz anders aussehen. Nimmst Du auch größere Arbeiten in Angriff und werkelst links und rechts in Deiner heimischen Werkstatt oder am Auto in der Garage? Wenn Du Dir beim Schrauben und Basteln mehr Flexibilität wünschst und es leid bist, Deinen schweren Werkzeugkoffer ständig hin und her zu schleppen, ist ein Werkstattwagen die Lösung für Dich und Deine (Hobby-)Werkstatt. Falls Du beim Arbeiten den Standort Deines Werkzeuges nicht so verschieben möchtest (oder musst), wie Du es gerade brauchst, kann auch eine große Werkzeugwand oder -truhe die passende Lösung für Dich sein. Eine Werkzeugwand kannst Du sogar ohne großen Aufwand selbst bauen!

Ein Werkstattwagen macht nur Sinn, wenn Du ihn problemlos im Raum verschieben kannst, wie beispielsweise in Deiner eigenen Hobbywerkstatt. Sobald Du aber auch Arbeiten im Haus, bei Nachbarn oder anderswo in Angriff nehmen möchtest, lässt er sich nicht so problemlos benutzen beziehungsweise transportieren. Er ist viel zu schwer, um ihn zum Beispiel Treppen hoch oder runter zu tragen. Selbst für einige Stufen macht der Transport keinen Spaß. In solchen Fällen solltest Du lieber auf den guten alten Werkzeugkoffer zurückgreifen.

Was hältst Du von einem Werkzeugwagen? Welche Funktionen sollte Dein perfekter Werkzeugwagen auf jeden Fall haben? Schreib es uns gern in die Kommentare.

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