Werkzeug-Wissen

4 Tipps, wie Du Dein Werkzeug richtig pflegst und reinigst

Bildquelle: Pixabay

Qualitativ hochwertiges Werkzeug ist auch schon mal etwas teurer. Umso ärgerlicher ist es, wenn es durch zu wenig oder falsche Pflege nicht mehr richtig funktioniert. Mach Schluss mit Schmutz und Rost, wir sagen Dir wie.

Mit gepflegten und sauberen Werkzeugen hast Du viel mehr Spaß beim Werkeln, denn so arbeitest Du genauer und kraftsparender. Außerdem bleiben Dir durch eine regelmäßige Reinigung Drucksteckknarre, Schraubendreher und Co. länger erhalten. Mit unseren vier Tipps zur Pflege Deiner Werkzeuge schützt Du sie ab sofort sicher vor Ablagerungen und Rost.​​

Werkzeug richtig aufbewahren und lagern

Die Grundvoraussetzung für funktionstüchtiges und sauberes Werkzeug ist die richtige Aufbewahrung. Wenn Du es nicht an einem trockenen und geschützten Ort lagerst, kannst Du es noch so oft pflegen und reinigen. Werkzeugkoffer oder -kisten geben Deinen Helfern optimalen Schutz. Das allein reicht aber noch nicht. Unabhängig von der Aufbewahrungsform sollte auch die Umgebung trocken sein. Sonst kommt es zu Rostablagerungen an der Werkzeugoberfläche. Geeignete Orte sind meistens Garage, Keller, Dachboden und manchmal auch der Hobbyschuppen im Garten. Für extra Schutz legst Du einfach ein Stück Kreide oder Holzkohle in die Aufbewahrungskiste. Beide Materialien nehmen die Feuchtigkeit in ihrer Umgebung auf und vermindern so die Rostgefahr.

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Werkzeug richtig reinigen

Arbeit erledigt, Werkzeug in den Koffer schmeißen und bis zum nächsten Einsatz nicht mehr daran denken. Ganz nach dem Motto: Aus dem Auge aus dem Sinn. Spätestens beim nächsten Einsatz ärgerst Du Dich. Denn jetzt ist der Schmutz eingetrocknet, Dreck und Partikel behindern die Mechanik oder es hat schon Rost angesetzt. Um das zu vermeiden, putze Dein Werkzeug direkt nach getaner Arbeit. So sparst Du Dir größeren Pflegeaufwand und bist immer einsatzbereit. Meistens reicht es schon völlig, wenn Du es nach Gebrauch mit einem trockenen Tuch abwischst. Hartnäckigen Schmutz entfernst Du einfach mit einer Bürste und etwas Reinigungsmittel. Nimm am besten einen Reiniger, der sich nach kurzer Zeit in der Luft verflüchtigt und so nicht zu Korrosion und Rost führt. Das kann zum Beispiel Bremsenreiniger sein. Besteht das Werkzeug aus mehreren Elementen mit Gelenken, denke auch an die versteckten Oberflächen und beweglichen Teile. So schützt Du die Funktionstüchtigkeit der Mechanik. Übrigens, selten benutztes Werkzeug freut sich auch, wenn Du es ab und zu von Staub und anderen Ablagerungen befreist. 😉

Werkzeug vor Rost schützen

Um Deine geliebten Helfer vor Rost zu schützen, beträufelst Du sie einfach mit ein wenig Schmieröl und verteilst dieses gleichmäßig mit einem Tuch über die gesamte Oberfläche. Du kannst dazu handelsübliches Maschinenöl nehmen, das auch für Fahrradketten oder Nähmaschinen benutzt wird. Um kein Risiko einzugehen, wickle selten genutztes Werkzeug wie Sägen oder Gartenscheren in geöltes Papier ein.

Werkzeug von Rost befreien

Die richtige Reinigung und Lagerung sind das A und O. Fängt Dein Werkzeug aber doch mal an zu rosten, solltest Du schleunigst handeln. Wenn sich der Rost weiter ausbreitet, beeinträchtigt er oft schnell die Funktionstüchtigkeit. Damit Du alle befallenen Stellen erkennen kannst, reinigst Du das betroffene Instrument erst einmal. Lass es dazu in Seifenwasser einweichen, entferne dann Schmutz, Fett- und Ölfilm mit einem Lappen und trockne es mit einem Tuch ab. Jetzt gehst Du dem Rost an den Kragen: Mit einer Drahtbürste oder Schleifpapier hast Du das meistens schnell erledigt. Bei sehr hartnäckigen Ablagerungen kannst Du mit einer Schleifmaschine nachhelfen. Sobald Du das Werkzeug komplett vom Rost befreit hast, schmierst Du es mit etwas Öl oder Wachs ein. Diese zwei Mittel wirken wie eine Schutzschicht und bewahren Dein Werkzeug zukünftig vor Korrosion.

Hast Du noch weitere Tipps zur Reinigung und Pflege? Wo bewahrst Du Deine Werkzeuge auf?

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