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Sommer DIY: Mit diesen Ideen kannst Du Urlaub zu Hause machen

Sommer DIY: Mit diesen Ideen kannst Du Urlaub zu Hause machen

Urlaub zu Hause machen, ist langweilig? Das sehen wir anders! In diesem DIY zeigen wir Dir, wie Du mehr Urlaubsgefühl in Deine eigenen vier Wände bringst.

Es ist dringend Zeit zum Entspannen, aber die nächsten freien Tage stehen erst in ein paar Monaten an? Macht nichts, denn Du kannst auch ganz einfach Urlaub zu Hause machen. Dafür reicht bereits ein sonniger Feierabend (und ein kühles Getränk 😉) und schon steht dem nichts mehr im Wege! Mit diesen DIY-Ideen kannst Du Dich zukünftig zu Hause auf dem Balkon oder im Garten genauso gut erholen wie an Deinem Lieblingsreiseort.

Hängemattengestell selber bauen – Und Urlaub zu Hause machen

Skizze zum Hängemattengestell selber bauen um besser Urlaub zu Hause machen zu können
Das fertige Hängemattengestell zum Entspannen und Relaxen

Du brauchst: 4 Schlossschrauben, 4 Unterlegscheiben, 4 Muttern, 4 Schraubösen, 2 Schaukelhaken, 2 Seilspanner, 1 Stahlseil, Winkelmaß, Stechbeitel, Oberfräse, Stichsäge, Bohrmaschine, Fuchsschwanz, Schraubendreher, Schraubenschlüssel

Die Maße und das Material

  • 2 Beine 80 x 120 x 1000 mm
  • 2 Träger 80 x 120 x 3000 mm
  • 1 Unterzug 80 x 160 x 3000 mm

Du kannst natürlich das Material nehmen, das Du zu Hause hast. Du solltest allerdings darauf achten, dass Du Holz verwendest, das massiv und relativ breit ist. So kannst Du am Ende auch ganz entspannt in der Hängematte liegen und brauchst keine Angst haben, dass das Hängemattengestell jeden Moment auseinanderfällt. 😃 Wenn Du noch nichts Brauchbares zu Hause hast, eignet sich zum Beispiel Brettschichtholz für dieses Projekt. Es ist stabil und nicht zu teuer.

Schritt 1: Die Träger

Die zwei Träger werden später links und rechts schräg durch den Unterzug gesteckt. Um das Holz sauber zu verbinden, empfehlen wir Dir, den unteren Teil der Träger (der durch den Unterzug gesteckt wird) an allen vier Seiten einen Zentimeter schmaler zu machen. Überlege Dir aber vorher, in welchem Winkel Du die Träger in den Unterzug stecken möchtest. Der gewählte Winkel wirkt sich nämlich entsprechend auf die zu bearbeitenden Flächen aus. Zeichne am besten mit einem Winkelmaß und Bleistift die gewünschten Einsteckwinkel auf beide Träger an. Danach nimmst Du die Oberfräse und verschmälerst den unteren Bereich der Träger um einen Zentimeter. Für den Feinschliff bearbeitest Du die Flächen danach zusätzlich mit einem Stechbeitel.

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Schritt 2: Der Unterzug

Als nächstes ist der Unterzug an der Reihe. Zeichne die Außenmaße der (verschmälerten) Träger an den Unterzug. Die optimale Markierung für die Träger ist 10 bis 20 Zentimeter von den Außenkanten des Unterzugs entfernt. Um es Dir einfacher zu machen, kannst Du die Löcher zuerst mit einem großen Bohrer vorbohren. Im Anschluss kümmerst Du Dich um den Feinschliff. Dafür nimmst Du Dir wieder einen Stechbeitel zur Hand und hobelst das restliche Holz Stück für Stück weg. Zwischendurch kontrollierst Du mit dem Winkelmaß, ob alles passt.

Schritt 3: Der Zusammenbau

Wenn Du Schritt eins und zwei geschafft hast, musst Du das Holz nur noch zusammenschrauben: Stecke die Träger durch den Unterzug und befestige sie mit zwei 12er Schrauben. Danach machst Du die beiden Beine jeweils 30 Zentimeter von der Außenkante des Unterzugs unter dem Unterzug fest. Zum Schluss kommen die Schaukelhaken links und rechts an die oberen Enden der Träger (etwa 15 Zentimeter unterhalb der Außenkanten) und schon steht Dein neues Hängemattengestell!

Schritt 4: Der Feinschliff

Um das Gestell vor Wind und Wetter zu schützen, fehlt nur noch eins: Holzlack. Bepinsel einfach alle Flächen mit einer wasserfesten Holzlasur. Je nach Belieben kannst Du dem Gerüst auch einen farbenfroheren Anstrich verpassen.

Tipp: Damit das Hängemattengestell noch stabiler wird, kannst Du Dir Stahlseil zur Hilfe nehmen. Mit dem Seil verbindest Du einfach je das obere Ende der Träger mit der Unterseite des Unterzugs. Um das Seil am Holz zu befestigen, helfen Dir vier Schraubösen. Und schon kannst Du einfach und sorglos Urlaub zu Hause machen!

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Liegestuhl selber bauen – Und Urlaub zu Hause machen

Skizze um einen Liegestuhl selber zu bauen, damit Du besser Urlaub zu Hause machen kannst
Der klappbare Liegestuhl für gemütliche Stunden

Du brauchst: Holzleisten, Stoff, 12 Holzschrauben, 4 Rampamuffen, 4 Inbußschrauben, Schleifpapier, Holzleim, Stichsäge, Hammer, Bohrmaschine, Innensechskantschlüssel, Schraubendreher

Die Maße und das Material

  • 2 lange Seiten für Rahmen der Rückenlehne 1200 x 40 mm
  • 3 kurze Seiten für Rahmen der Rückenlehne 551,5 x 30 mm
  • 2 lange Seiten für Rahme des Sitzteils 980 x 40 mm
  • 3 kurze Seiten für Rahmen des Sitzteils 470 x 30 mm
  • 2 kurze Seiten für Stütze 550 x 30 mm
  • 1 lange Seite für Stütze 560,5 x 30 mm
  • 2 Rundstäbe je 50 mm lang
  • Stoff 1500 x 50 mm (Baumwoll-, Markisen- oder Zeltstoff)

Als Material für dieses Projekt kannst Du beispielsweise eine Leimholzplatte aus Buche nehmen. Lasse Dir die Holzleisten entweder im Baumarkt zurechtschneiden, oder lege zu Hause selbst Hand an. Wir empfehlen Dir, die langen Holzleisten auf eine Breite von 40 Millimeter zu bringen, da Du diese später am stärksten belastest. Bei den kurzen Leisten reicht eine Stärke von 30 Millimeter aus. Für den Stoff der Liegefläche wählst Du am besten einen robusten und wetterbeständigen Stoff. Du kannst zum Beispiel welchen aus Baumwolle oder Stoff für Markisen und Zelte benutzen.

Außerdem kannst Du je nach Belieben die Enden der Holzleisten abschleifen oder abrunden. Falls Du dafür kein Schleifpapier benutzt, sondern größere Geschütze wie Oberfräse und Co. auffährst, vergiss nicht, Augen, Nase und Mund ausreichend vor dem feinen Staub zu schützen.

Schritt 1: Der Rahmen der Rückenlehne

Als erstes baust Du den Rahmen für die Rückenlehne zusammen. Er ist der äußere Rahmen, in den später der kleinere Rahmen für die Sitzfläche gelegt und festgeschraubt wird. Um alle Hölzer zu verbinden, nimmst Du einfach Holzschrauben und etwas Holzleim. Die kurzen Leisten sollten nicht bündig mit den langen Seiten abschließen. Befestige sie am besten je zwei Zentimeter vom oberen und unteren Ende der langen Holzleisten entfernt. Am oberen Ende des Rahmens für die Rückenlehne kommt eine zweite kurze Holzleiste dran. Mache sie mit zwei Zentimeter Abstand von der ersten kurzen Leiste am Rahmen fest. Damit Du den Stoff am Ende befestigen kannst, wird er nämlich (mit einem Rundstab) durch diesen zwei Zentimeter großen Schlitz zwischen den beiden kurzen oberen Holzleisten gesteckt. Dazu aber im vierten Schritt mehr.

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Schritt 2: Der Rahmen des Sitzteils

Du kannst den Liegestuhl am Ende in drei verschiedene Positionen verstellen. Markiere dazu im nächsten Schritt die Einkerbungen im hinteren Bereich der beiden langen Holzleisten des Sitzrahmens. Wo genau die Markierungen liegen, kommt ganz darauf an, wie Du später auf dem Stuhl liegen oder sitzen möchtest. Danach schneidest Du die markierten Stellen mit einer Stichsäge aus und verschraubst die zwei kurzen Holzleisten mit den zwei langen Seiten. Nimm Dir für mehr Stabilität wieder den Holzleim zur Hilfe.

Jetzt hast Du den zweiten Rahmen für Deinen Liegestuhl (fast) fertig und es fehlt nur noch eine zweite kurze Holzleiste. Damit Du später den Stoff befestigen kannst, montierst Du die kurze Leiste wieder mit zwei Zentimeter Abstand von der kurzen Seite, die bereits am Rahmen ist. Dieses Mal kommt die dritte Leiste aber an den vorderen Teil des Rahmens. Am Ende sollten am vorderen Rahmen von der Sitzfläche und am hinteren (beziehungsweise oberen) Rahmen der Rückenlehne jeweils zwei kurze Holzleisten mit einem Abstand von zwei Zentimetern sein.

Schritt 3: Der Zusammenbau

Jetzt geht es ans Eingemachte, bevor Du ganz entspannt Urlaub zu Hause machen kannst! Um die beweglichen Elemente der Stütze und des kleinen Rahmens (Sitzfläche) mit dem großen Rahmen (Rückenlehne) zu verbinden, brauchst Du vier Rampamuffen und vier Inbußschrauben. Als erstes befestigst Du die Stütze mittig am großen Rahmen des Liegestuhls. Dafür kommt je eine Rampamuffe links und rechts mittig in die lange Seite des Rahmens. Danach schraubst Du die Stütze mit jeweils einer Inbußschraube durch die Rampamuffen am Rahmen fest. Damit Du den Schraubenkopf ganz im Holz versenken kannst und alles festsitzt, bohre die Löcher für die Inbußschrauben am besten vor. Wir empfehlen Dir, die Löcher zuerst mit einem 5 Millimeter Bohrer vorzubohren und danach noch mal mit einem 8 Millimeter Bohrer ungefähr einen Zentimeter tief zu bohren. Dadurch hat der Schraubkopf genügend Platz im Holz und kann versenkt werden.

Im Anschluss ist der kleinere Rahmen für die Sitzfläche dran. Lege ihn zuerst in den größeren Rahmen der Rückenlehne, danach heißt es: ausprobieren und verschieben. Um die richtigen Stellen für die Verschraubungen der beiden Rahmen zu finden, sollte die Stütze genau in die Einkerbungen passen. Zeichne die entsprechenden Punkte an und schon kannst Du die langen Seiten des großen Rahmens an den langen Holzleisten des kleinen Rahmens mit den Rampa- und den Inbußschrauben festschrauben. (Hier wieder das Vorbohren der Löcher für die Inbußschrauben nicht vergessen. 😉)

Schritt 4: Der Stoff

Als nächstes schnappst Du Dir den Stoff für die Liegefläche. Diesen musst Du am oberen und am unteren Ende so umklappen und festnähen, dass zwei Schlaufen entstehen. Durch diese Schlaufen sollten die beiden Rundstäbe passen, ohne dass sie herausfallen. Danach fädelst Du den Stoff oben und unten am Stuhl durch die zwei Zentimeter großen Spalten zwischen den kurzen Leisten. Zum Schluss schiebst Du die Rundstäbe durch die Schlaufen und dann sitzt der Stoff fest am Stuhl und kann sich nicht mehr lösen.

Et voilà! Schon bist Du gut vorbereitet, um Urlaub zu Hause machen zu können. Viel Spaß beim Nachmachen und Relaxen in der Sonne! ☀️

Wie machst Du Urlaub zu Hause? Teile uns in den Kommentaren gern Deine Tipps oder DIY-Ideen mit! Wir sind gespannt.

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