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Festival Survival Tipps: Grill, Tisch und Stuhl ganz einfach selber bauen

Festival Survival Tipps: Grill, Tisch und Stuhl ganz einfach selber bauen

Festival-Zeit ist die beste Zeit! Damit der Sommer unvergesslich wird, dürfen ein paar Sachen auf Deiner Packliste für das nächste Festival aber nicht fehlen. Mit unseren Festival Survival Tipps und DIY-Ideen baust Du Dir die absoluten Must-Haves einfach selbst.

Schrauben und Basteln sind voll Dein Ding, aber im Sommer tauschst Du die Werkbank auch gern mal gegen ein Festivalbändchen ein? Dann haben wir in unseren Festival Survival Tipps ein paar coole DIY-Ideen für Dich, mit denen Du Deine beiden Leidenschaften verbinden kannst! Verpasse Deinem Festivaldasein ein Upgrade und bastel Dir Grill, Klapptisch und -stuhl einfach selbst. So bist Du für das nächste Festival nicht nur bestens ausgestattet, sondern kannst allen Teilen auch Deine ganz persönliche Note verpassen.

Verpflegung für alle – Grill aus alter Waschtrommel

Ein Grill gehört auf jeden Fall zur Festival-Saison dazu. Natürlich tut es auch der Einweggrill vom Supermarkt, allerdings ist das auf Dauer keine Lösung. Außerdem macht sich bei einer größeren Gruppe mehr Grillfläche grundsätzlich sowieso besser. Deswegen lohnt sich ein richtiger Grill, mit dem Du in Zukunft für alle viel schneller für eine gute Grundlage sorgen kannst. 😉 Und das Beste: Der Grill ist echt kompakt und findet daher sicherlich noch einen Platz bei Dir im Wagen.

Du brauchst: 1 alte Waschmaschinentrommel, 4 Möbelfüße, 8 Schrauben, 8 Unterlegscheiben, 8 Muttern, Grillrost, Winkelschleifer, Schraubenschlüssel, Schraubendreher

Zuerst vergrößerst Du mit einem Winkelschleifer vorsichtig den Öffnungsbereich der Waschmaschinentrommel. Darauf kommt später der Grillrost. Alternativ kannst Du die Waschtrommel auch einfach so lassen, wie sie ist. Dann hast Du am Ende aber weniger Fläche, die sich richtig aufheizt. Im zweiten Schritt befestigst Du die 4 Füße unten an der Trommel, sodass sie einen stabilen Stand bekommt. Um die Muttern richtig festziehen zu können, schnappe Dir einen passenden Schraubenschlüssel und Schraubendreher.

Das war’s eigentlich auch schon! Jetzt brauchst Du nur noch einen Grillrost, dessen Durchmesser dem der Waschmaschinentrommel entspricht und los geht’s. Viel Spaß beim Nachmachen.

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(Fast) wie zu Hause – Klapptisch selber bauen

Wenn Du auf ein bisschen Luxus beim Festival nicht verzichten möchtest, solltest Du vielleicht mal über einen Klapptisch nachdenken. Denn mit dem zweiten unserer Festival Survival Tipps kannst Du mit Deinen Freunden gleich viel gemütlicher zusammensitzen und auch das gemeinsame Essen klappt so deutlich einfacher.

Du brauchst: 1 Tischplatte, 4 Bretter als Beine, 2 Zwischenstücke für die Beine, Bohrmaschine, Schraubenschlüssel, Schraubendreher, 2 Schlossschrauben (8er oder 10er), 2 Unterlegscheiben, Schrauben, 4 Scharniere

Schritt 1: Die Unterkonstruktion

Zuerst stapelst Du die vier Bretter für die Unterkonstruktion bündig aufeinander, um so in jedes Brett an der gleichen Stelle (mittig) ein Loch bohren zu können. Dann verschraubst Du je zwei der Bretter mit einer Schlossschraube so, dass sie ein X ergeben. Damit das Holz nicht aneinander reibt und kaputt gehen kann, lege am besten eine Unterlegscheibe dazwischen.

Schritt 2: Der Holzschutz

Um den Tisch hundertprozentig festivaltauglich zu machen, solltest Du das Holz mit einem Holzschutzmittel versehen. Am besten machst Du das noch vor dem Zusammenbau. Nachdem alles angestrichen ist, braucht das Holz mindestens einen Tag, um vollständig zu trocknen. Danach kannst Du munter weiter schrauben.

Schritt 3: Die Tischplatte

Im letzten Schritt befestigst Du an der Unterseite der Tischplatte zwei Bretter. Sie sind Stütze und Halt für die Unterkonstruktion. Als Nächstes machst Du die beiden X-förmigen Beinpaare links und rechts an der Tischplatte, beziehungsweise den gerade montierten Brettern unter der Tischplatte, fest. Nimm dazu die vier Klappscharniere. So kannst Du den Tisch ähnlich wie einen Wäscheständer ganz einfach auf- oder zuklappen.

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Luxus pur – Klappstuhl zum Stecken selber bauen

Ein eigener Klappstuhl ist wahrscheinlich der wichtigste unserer Festival Survival Tipps und gehört definitiv zur Standardausrüstung für jedes Festival-Wochenende. Die ganze Zeit auf dem Boden zu sitzen, wird irgendwann einfach zu ungemütlich. Und mit dieser Variante kannst Du dazu ganz bequem die Sonne genießen, da die Sitzhaltung ähnlich wie bei einem Liegestuhl ist. Und falls das Wetter mal nicht ganz mitspielen sollte, ist der Klappstuhl ein echter Game-Changer, um nicht im Nassen sitzen zu müssen.

Unser Favorit unter den Festival Survival Tipps: Der DIY Klappstuhl zum Stecken
Unser Favorit unter den Festival Survival Tipps: Der DIY Klappstuhl zum Stecken

Du brauchst: Holz, Stichsäge, Bohrmaschine, Schleifpapier, Zollstock, Schraubendreher, Aufreiber, Schmiege (verstellbarer Winkel), Schrauben, Holzleim, Holzschutz

Die Maße

  • 15 Leisten 15 x 33 x 400 mm (Querstücke)
  • 2 Leisten 21 x 33 x 520 mm (Beine Sitzfläche)
  • 2 Leisten 21 x 33 x 700 mm (Beine Rückenlehne)

Schritt 1: Zuschnitt

Wenn Du Dir die Leisten nicht im Baumarkt zuschneiden lässt, ist das der erste Punkt auf Deiner To-do-Liste. Danach legst Du Dir die einzelnen Teile am besten erst einmal richtig nebeneinander. So siehst Du auf den ersten Blick, wenn eine Leiste aus der Reihe tanzt und etwas mit der Länge nicht stimmt. Die zwei kürzeren Leisten gehören zum vorderen Teil des Stuhls, an die sechs Querstücke für die Sitzfläche kommen. Die beiden längeren Leisten bilden den hinteren Teil des Stuhls, an die ebenfalls sechs Leisten als Rückenlehne montiert werden. Zwei weitere Leisten kommen für den Steckmechanismus gegenüberliegend ans untere Ende der Beine und die letzte Leiste wird für mehr Stabilität an das obere Ende angebracht.

Schritt 2: Bohren und Glätten

Als Nächstes rundest Du die Enden der Beine mit einer Stichsäge ab und behandelst die Stellen mit etwas Schleifpapier. Danach sind die Querstücke dran: Bohre für die neun Querstücke für die Rückenlehne des Stuhls je ein 4 mm Bohrloch. Jedes Loch sollte 10 mm von der kurzen Kante der Leiste entfernt sein. Bei den sechs Querstücken für die Sitzfläche bohrst Du ebenfalls 4 mm Löcher, aber jeweils 32 mm von der kurzen Kante entfernt. Nun schnappst Du Dir den Aufreiber und behandelst die Bohrungen damit. Dadurch können die Schraubköpfe später besser eingesenkt werden. Danach steht noch mal Schleifen, Schleifen, Schleifen auf dem Plan, damit der Stuhl wirklich bequem ist und Du keinen Holzspieß abbekommst.

Schritt 3: Holzschutz

Damit der Stuhl Wind, Regen oder Matsch die Stirn bieten kann, solltest Du ihn mit Holzschutzmittel versehen. Dafür streichst Du jede Leiste nach dem Zuschnitt und vor dem Zusammenbau mit Holzschutz an. Bevor Du weitermachen kannst, lasse das Ganze mindestens einen Tag vollständig trocknen. Danach geht’s an den Zusammenbau unseres Favoriten der Festival Survival Tipps.

Schritt 3: Rückenlehne

Für die Rückenlehne zeichnest Du die beiden längeren Beine 70 mm vom unteren Ende aus an und montierst das erste Querstück an dieser Stelle. Achte darauf, dass Du es rechtwinklig festmachst und die Querleiste bündig mit den Beinen abschließt. Danach drehst Du das Werkstück um und bringst auf der späteren Rückseite des Stuhls ein zweites Querstück 155 mm von der unteren Kante aus an. Durch diese zwei Querleisten wird später dann die Sitzfläche gesteckt. Ebenfalls auf der Rückseite nur ganz am oberen Ende verschraubst Du noch eine dritte Querleiste für extra Stabilität.

Im Anschluss das Werkstück wieder „richtig“ rum drehen, damit Du jetzt die sechs Leisten für die Rückenlehne an die Beine schrauben kannst. Fange dazu bei 100 mm von oben aus an und lasse zwischen den einzelnen Querstücken je 15 mm Platz. Wenn Du Leisten in unseren Maßen verwendest, kannst Du eine davon einfach hochkant als Abstandsmesser benutzen. 😎 Damit am Ende alles bombenfest hält, sollten die Abstände gleichmäßig sein und alle Leisten parallel zueinander liegen. Außerdem hilft etwas Holzleim an jeder Verschraubung, da er die Gesamtkonstruktion noch stabiler macht.

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Schritt 4: Sitzfläche

Bei der Sitzfläche gehst Du ähnlich vor. Allerdings ist das Besondere hier, dass Du die beiden Füße unten abschrägst. Dazu stellst Du die Schmiege auf 30° ein, zeichnest damit die Schnittkante an und schneidest dann die Leisten mit einer Stichsäge zu. Das Abschrägen ist wichtig, damit die Beine der Sitzfläche später stabil auf dem Boden stehen.

Jetzt kommt das erste Querstück für die Sitzfläche bündig an die „obere“ Kante der Beine, und zwar so, dass es links und rechts je 22 mm über die Leisten der Beine steht (anders als bei der Rückenlehne!). Mit dem Überstand steht und fällt am Ende das reibungslose Zusammenstecken der beiden Teile. Danach befestigst Du ein zweites Zwischenelement 270 mm von der oberen Kante entfernt. Dazwischen bringst Du nun die restlichen Querleisten gleichmäßig an. Ist auch das geschafft, bist Du startklar für die kommende Festival-Saison. Oder den nächsten schönen Tag im Grünen. 😉

Was sind Deine Festival Survival Tipps?

Wir wünschen Dir einen tollen Festival-Sommer!🎶💃 Welche selbst gebauten Sachen dürfen da für Dich auf keinen Fall fehlen? Und was sind Deine ultimativen Festival Survival Tipps? Lass es uns gern in den Kommentaren wissen.

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